Sommerferien: Viele kennen das Problem, vielleicht du ja auch. Nach ein paar Wochen Ferien fühlt sich der Wiedereinstieg in die Weiterbildung an, als würde man wieder bei null anfangen. Das muss aber nicht sein. In unserem Beitrag zeigen wir dir einfache Tipps, wie du in den Ferien entspannen und trotzdem dranbleiben kannst, ohne alles zu vergessen, was du in den letzten Monaten gelernt hast.
Ganz ohne Stress, denn schliesslich sind Sommerferien.
Warum Erholung und Lernen kein Widerspruch sind
Gerade wenn du eine Weiterbildung im technischen Bereich wie zum Beispiel im Bereich Hauswartung, Instandhaltung oder Facility Management machst, brauchst du immer wieder zwischendurch Erholungsphasen. Denn dein Gehirn verarbeitet das Gelernte oft erst in der Pause.
Aber: Wer zu lange nichts wiederholt, vergisst viel.
Deshalb lohnt sich ein smarter Mix aus aktiver Erholung und minimaler Lernroutine.
Tipps für die Sommerferien
Jetzt haben die Sommerferien gestartet, mach dir kurz ein paar Gedanken, wann du gerne was anschauen willst. Dann geht es aber danach auch wirklich zuerst in die Erholungsphase.
So hast du aber einen kleinen Plan, um nicht am Ende der Schulferien alles reinzuhauen:
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Kleine Einheiten statt grosser Lernmarathon
Du musst in den Ferien keinen Stundenplan führen. Bereits zwei- bis dreimal pro Woche 15 Minuten reichen, um Gelerntes aufzufrischen. Das kann ein kurzes Durchlesen deiner Notizen sein, etwas was du vom Unterricht noch zusammenfassen möchtest oder das Anhören eines Lern-Podcasts beim Spazierengehen.
Wenig Aufwand, aber grosse Wirkung.
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Nutze smarte Tools
Wenn du dein Lernmaterial digital aufbereitet hast, ist der Zugang besonders einfach. Falls nicht, kannst du das gerne nachholen. Vielleicht kennst du schon einige Tools, die du dafür nutzen kannst:
- Karteikarten-Apps wie Anki oder card2brain (hier hat es bereits für eidgenössische Prüfungen in der Schweiz viele Karteikarten und Themen die du direkt nutzen kannst.)
- Mini-Quizze, die du selbst erstellst
- Videos die du dir nebenbei anhören kannst, zum Beispiel über ein fachspezifisches Thema auf YouTube
So bleibt dein Wissen präsent, auch wenn du am See oder auf Reisen bist.
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Lerninhalte spielerisch im Alltag anwenden
Versuche, das Gelernte im Alltag aufzugreifen. Du hast kürzlich etwas im Unterricht oder im Praxistag gelernt und geübt? Dann schau dir bei dir zu Hause oder auf der Arbeit (auch wenn du nicht die ganzen Schulferien frei hast), die Geräte an, suche dir gezielt Aufgaben, wo du dieses Thema nochmals abrufen kannst, denn das stärkt die Verbindung zur Praxis.
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Austausch mit der Lerngruppe aufrechterhalten
Auch wenn du und deine Gruppe in den Sommerferien vielleicht bewusst keine Lerntermine oder -nachmittage vereinbart habt, lohnt sich der Kontakt zu den Mitlernenden. Vielleicht tauscht ihr einmal pro Woche eine Verständnisfrage aus oder teilt eine kurze Zusammenfassung per WhatsApp, vielleicht habt ihr sogar kleine Hausaufgaben gemacht, die jeder erarbeiten soll. So bleibst du motiviert und die anderen aus der Lerngruppe auch.
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Bewegung und Lernen kombinieren
Bewegung verbessert nicht nur deine Gesundheit, sondern auch die Merkfähigkeit. Nutze Spaziergänge mit dem Hund oder Fahrradtouren für gedankliches Wiederholen oder höre dir währenddessen deine eigenen Lernnotizen als Sprachnachricht an. Das bringt Abwechslung und aktiviert das Langzeitgedächtnis. Du kannst diese über die Sprachfunktion in WhatsApp ganz einfach selber senden und abhören. Einfacher war es noch nie, so zu lernen.
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Feste Mini-Routinen schaffen
Ein fester Tag oder Zeitpunkt pro Woche für kurze Wiederholungen hilft dir, im Lernfluss zu bleiben. Zum Beispiel:
- Montagmorgen: 10 Minuten Zusammenfassung lesen
- Freitagabend: Kurzquiz oder Karteikarten durchgehen
- Sonntag: Nächste Lerneinheit planen
Diese Mini-Rituale geben Struktur, ohne deinen Ferienalltag zu stören.
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Erholung und Geniessen
Ja, Ferien sind da, um die Füsse hoch zu legen, mit den Kids im Pool oder Meer zu plantschen oder die schönen Sommernächte beim Grillen mit Freunden zu geniessen.
Unbedingt, das wollen wir auch in unseren Beitrag nochmals ausdrücklich erwähnt haben!
Deshalb nimm dir in erster Linie die Zeit, du hast es dir verdient.
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Vorbereitung auf den Wiedereinstieg
Eine Woche vor dem Unterrichtsstart kannst du dir etwas mehr Zeit nehmen, um deine Notizen zu sortieren, offene Fragen zu klären oder dich auf neue Themen einzustimmen.
So gelingt dir der Übergang von der Ferienzeit zurück in den Lernmodus ohne Stress (das geht schneller als du denkst und ruckzuck bist du wieder im vollen Lernmodus drin).
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Positive Einstellung macht den Unterschied
Du musst nicht perfekt lernen – es geht darum, dranzubleiben und Vertrauen in deinen Lernprozess zu behalten. Halte dir vor Augen, was du schon erreicht hast. Vielleicht erstellst du dir ein Erfolgstagebuch oder markierst auf einer Übersicht, welche Themen du schon gut beherrschst.
Fazit: Ferien geniessen und trotzdem nicht bei null starten
Mit kleinen, smarten Lerngewohnheiten kannst du deine Sommerferien auch so richtig geniessen, ohne dein Wissen zu verlieren und ohne ständig diese „Ich müsste eigentlich noch etwas machen“-Stimme im Kopf zu haben.
Wichtig ist eine gesunde Balance aus Erholung, Bewegung und kurzen Wiederholungen. So bleibst du im Stoff, ohne dass Lernen zur Belastung wird.
Wir wünschen dir aber jetzt erstmals wunderschöne und erholsame Sommerferien!
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